Das robotergesteuerte Radiochirurgiesystem CyberKnife® ist bei der Behandlung vieler Tumoren in den meisten Körperregionen eine erprobte Alternative zur operativen Therapie und findet auch in multimodalen Therapiekonzepten Einsatz.

Die Behandlung – bei der hohe Strahlendosen äußerst gezielt an die Tumoren abgegeben werden – eröffnet häufig neue Behandlungsspektren, sowohl im kurativen Bereich (=Heilung) als auch symptomorientiert zur Besserung der Lebensqualität und/oder Senkung der Tumorlast.

Das CyberKnife®-System verwendet Bildführung und computergesteuerte Robotik zur Abgabe mehrfacher hochenergetischer Strahlenbündel an den Tumor aus fast jeder Richtung. Je nach Lage können Tumor und Patientenbewegungen direkt geortet und automatisch korrigiert werden, zudem wurde in Kooperation mit dem EIMI und der Klinik für Nuklearmedizin des UKM ein Verfahren entwickelt, welches Bewegungsdetektion auch ohne Markerimplantation erlaubt.
Die Therapie ist schmerzfrei, eine Betäubung ist daher nicht notwendig; auch entfallen invasive Stabilisierungsrahmen.

Die Therapie mit dem CyberKnife® umfasst in der Regel vier Schritte: 

1. Bildgebung
Vor der Behandlung mit dem CyberKnife® müssen Größe, Form und Position des Tumors durch Bildgebungsverfahren ermittelt werden. Dieser Prozess beginnt mit einem hoch auflösenden Standard CT-Scanner, bei bestimmten Tumoren mit anderen Bildgebungsverfahren wie MRT, Angiographie oder PET.

2. Behandlungsplanung
Im Anschluss an die CT-Aufnahmen werden die Bilddaten digital an die Behandlungsplanungs-Workstation des CyberKnife®-Systems übermittelt, wobei der behandelnde Arzt die genaue Größe, Form und Position des Tumors identifiziert.

Einer unserer erfahrenen Physiker stellt dann anhand der CyberKnife®-Software (Precision®) einen Behandlungsplan auf, der die gewünschte Strahlendosis an die identifizierte Tumorposition bringt, wobei Schäden am gesunden Nachbargewebe verhindert werden. Der Patient braucht während dieses Verfahrensschritts nicht präsent zu sein.

3. Strahlenbehandlung
Bei einer CyberKnife® Bestrahlungsbehandlung liegt der Patient bequem auf dem Behandlungstisch, der den Patienten über die gesamte Bestrahlungsdauer mittels Verifikationsaufnahmen automatisch positioniert. Betäubungsmittel sind nicht erforderlich, da die Bestrahlung schmerzfrei und nicht invasiv ist. Die Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 90 Minuten und erfordert meist zwischen einer und fünf Sitzungen.

4. Nachbetreuung
Die Nachsorge, bestehend aus einer Kontrolluntersuchung mittels bildgebender Verfahren (CT, MRT bzw. PET Scanner), wird generell in den Monaten nach der Behandlung durchgeführt, um das Ansprechen des Tumors auf die erhaltene Strahlendosis zu bewerten. In Abstimmung mit den Patienten und ihren mitbehandelnden Ärzten kann die weitere Nachsorge heimatnah oder in unserem Zentrum erfolgen.

Die Vorteile für Patienten:

Die meisten Patienten brauchen nur eine sehr geringe Rekonvaleszenzzeit und können fast sofort nach der Behandlung ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Weitere Vorteile für Patienten:

5

schmerzfrei

5

nicht invasiv

5

keine Betäubung

5

keine invasiven Kopf- oder Körperrahmen

5

kein Atemanhalten während der Behandlung

5

hohe Präzision der Bestrahlung

5

geringe Belastung, häufig rasche Rückkehr in den normalen Alltag möglich

5

je nach Tumorlage automatische Verfolgung des Tumors durch das Bestrahlungsgerät auch bei Bewegungen des Patienten

 

Das CyberKnife® Team stellt sich vor:

Unsere Ärzte: 

Dr. med. Iris Ernst

Chefärztin CyberKnife® und Hochpräzisionsstrahlentherapie Fachärztin für Strahlentherapie und Radioonkologie

Dr. med. Ralph Lehrke

Neurochirurg speziell Stereotaktische Neurochirurgie

Dr. med. Johannes von der Haar

Facharzt für Strahlentherapie / Radioonkologie

Barbara Timma

Fachärztin für Strahlentherapie / Radioonkologie

 Nasser Fahami

Facharzt für Strahlentherapie / Radioonkologie MVZ Aurich-Norden

 

Unsere Mitarbeiter:

(In alphabetischer Reihenfolge) 

Berghs Raphaela (B. Eng.)
Medizinphysiker in Ausbildung

Bertram Silvia
Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (MTRA)

Breyer Hans-Willi (Dipl.-Ing.)
Leitender Medizinphysiker

Buchholz Vera
Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (lehr-MTRA)

Einig Samira (B. Eng.)
Medizinphysiker in Ausbildung

Galonske Kirsten (B. Sc.) 
Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (MTRA), QM

Henkemeier Malgorzata
Medizinische Fachangestellte (MFA), onkologische Fachkraft, Privatabrechnung

Karneil Jörg
Intensiv und Anästhesiepfleger, Bereichsleiter Notfallbestrahlung

Klose Elena
Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (MTRA)

Lückerath Sarah
Leitende Medizinisch-Technische Radiologie-Assistentin (MTRA)

Neumann Natalia
Medizinische Fachangestellte in Ausbildung

Ramme Bettina 
Medizinische Fachangestellte (MFA), QM, Abrechnung

Risse Ute
Medizinische Fachangestellte (MFA), Pain Nurse, Hygienebeauftragte

Thiele Martin (M. Sc.)
Medizinphysiker (DGMP), QM

Trivonoff Stefanie
Medizinisch-Technische Labor-Assistentin (MTLA), onkologische Fachkraft, Abrechnung / DRG

Geschäftsleitung:

Viola Völzer

Referentin für Vertragswesen, Geschäftsführerin DZSP

Deutsches Zentrum für Stereotaxie
und Präzisionsbestrahlung GmbH

Senator-Schwartz-Ring 8
59494 Soest

Telefon: +49 (0) 2921 66687 20
               +49 (0) 2921 90 2020

Telefax: +49 (0) 2921 66687 22
                 +49 (0) 2921 90 1725
cyberknife@dzsp.de

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